Spätsommerliches Detail in der Schönower Heide
Spätsommerliches Detail in der Schönower Heide

In der Schönower Heide und den Karower Teichen bei Hobrechtsfelde

Wir hatten es endlich geschafft. Vorgenommen hatten wir uns schon lange eine Tour in die Schönower Heide bei Hobrechtsfelde, mit Abstecher zu den Karower Teichen. Orte im Naturpark Barnim, knapp nördlich von Berlin. Nach der langen und trocken heißen Dürre hatten wir an dem Tag bedeckten Himmel und Regen. Für das Land ein Segen, für uns in diesem Fall mal weniger.

Aber wir waren uns einig, egal welches Wetter, wir lassen uns von nichts abhalten. Erstens sind wir nicht aus Zucker, zweitens mögen wir so ziemlich jedes Wetter. Und auch trübe Tage haben ihre lichtvollen Reize, wie sich auch bald beweisen sollte.

Kaum aus Berlin raus, begann es kräftig und ausdauernd zu regnen. Da wir sowieso etwas später los wollten um das späte Licht am Nachmittag auch nutzen zu können, kehrten wir in das tolle Lokal „Gasthaus am Gorinsee“ zu einem deftigen Mittagessen ein. Ohne Reue, denn danach konnten wir uns Überflüssiges „abwandern“ 😀 . Das Lokal liegt direkt am gleichnamigen See und ist absolut empfehlenswert!

Patricia kannte diese Gegend noch gar nicht und war sehr gespannt. Und wie zur Begrüßung kam in der Schönower Heide ein kapitaler Hirsch aus dem Unterholz, machte sich einen gemütlichen Ruheplatz bequem und legte sich erst mal nieder. Wir schauten den Prachtkerl unverholen, und glücklich über diese Begegnung, ausgiebig bewundernd zu. Und er uns. Ob auch bewundernd ließ sich nicht ausmachen 😀 .

Insgesamt war die Heide ein genussvolles Erlebnis für uns. Und der neue Hügel, der den ehemaligen Beobachtungsturm ersetzt, ein hübscher überdachter Pausenort und „Schau-ins-Land“. Zudem Rollstulgerecht und auf einen so hohen Hügel, dass jeder dort bequem die Wasserstelle beobachten kann. Denn dort treffen oft die vierbeinigen Heidebewohner zum trinken ein. Einer war auch dort in der Nähe zu sehen, begrüßt durch lautstarkes Froschquaken vom Teich.

Leider rennt die schöne Zeit davon, den Besuch von Hobrechtsfelde mussten wir erst einmal verschieben. Aber schon die Fahrt durch den hübschen Ort versprach Schönes. Die Karower Teiche wollten wir aber noch ein bisschen im Abendlicht beschauen. Und noch ein bisschen die Seele baumeln lassen, bevor es zurück nach Hause ging.

Einstimmiges Fazit von uns?: Hier geht es bald noch einmal her, unbedingt. Vielleicht im Herbst zur Laubfärbung. So Zeit dazu ist. Und bis dahin, erst mal Euch viel Freude beim Bilderschauen 🙂

Der König der Wälder. Sich absolut seiner Präsenz bewusst. Ein herrlicher Anblick.
Patricia fotografiert meinen Lieblingsbaum in der Schönower Heide.
Hier von der anderen Seite.
„Mein Freund, ich sah Dich zum ersten Mal vor über zehn Jahren. Bist gut gewachsen und hast Dich prächtig entwickelt.“
Langsam kommt das zauberhafte Licht in die Schönower Heide und bringt die Farben zum Leuchten.
Entdeckt, ein Vogelbeerbaum. Der in Patricias neuestem Roman „Das Licht in den Bäumen„, herausgegeben vom Fischer-Verlag, eine wichtige Rolle spielt. Da muss er natürlich en Detail mitgenommen werden.
Ich konnte auch nicht widerstehen…
… bei so viel Schönheit.
Und Funkeln, schöner als jeder Diamant.
Das Team vom Naturpark Barnim sorgt für eine gute Regenerierung des ehemaligen russischen Truppenübungsplatzes.
Abendliches warmes Streiflicht an den Karower Teichen
Am Wanderweg zu den Teichen
Am Wasserstand an den Karower Teichen war auch der hitzige Sommer nachzuspüren
Flimmernde Details im Abendlicht
Tanzende Lichtflecken im Strahlen der Abendsonne auf dem Rückweg

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8 thoughts on “Unterwegs im Naturpark Barnim

  1. Vielen Dank für die wunderschönen Eindrücke, lieber Frank! Eine wunderschöne Landschaft, die Du wieder traumhaft festgehalten hast! Ja, man kann sich tatsächlich sofort dorthin träumen …
    Und die Kiefer ist wirklich einmalig schön 😍!!
    Liebe Grüße
    Christina

  2. Das sind so wunderschöne Landschaftsbilder, dass ich mich sofort darin verlieren möchte. Schade, dass ich nicht mehr richtig laufen kann, aber mit solchen Bildern, kann ich mich wenigstens hineinträumen.
    Danke

  3. Vielen lieben Dank für die wunderschönen Fotos und den lebhaften Bericht dazu. Das tut nach einem anstrengenden Arbeitstag so gut zu schauen, zu lesen und zu träumen. Nochmals vielen, vielen Dank.

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