Wundervolle Landschaft an der Schnellen Havel bei Krewelin

Vorige Woche Dienstag waren wir wieder auf LANDpartie und Mohnsuche. Aber ohne Stress, denn es soll ja Erholung sein, zum Kraft tanken und Freude bereiten. Das Oberhavelland, von Oranienburg aus nördlich bis Himmelpfort, war unser Ziel. Und irgendwie ist schon im ganzen Jahr der Wettergott uns wohlgesonnen. Nicht zu warm, oft sonnig, verbunden mit einem weichen belebenden Wind und schönsten verschiedenartigen Wolken am Himmel. So ist es einfach, einfach herrlich.
Unsere Strecke führte von Oranienburg über Liebenwalde nach Zehdenick. Später dann weiter über die Landstraße über Marienthal, Tornow und Blumenow nach Bredereiche und schließlich nach Himmelpfort. Zurück sollte dann auch Burgwall ein Besuchshalt werden. Aber davon später.

In Liebenwalde kamen wir an und die Hubbrücke versperrte uns den Weg. Das war eine willkommene Rast und zu sehen gab es auch was. Schöne Boote querten auf dem Langen Trödel. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Also steuerten wir den Parkplatz an und schauten und fotografierten.

Hubbrücke in Liebenwalde geöffnet, seit ein paar Jahren ist der Lange Trödel bis Zerpenschleuse wieder schiffbar
Die hübsche Marina in Liebenwalde

Weiter ging es Richtung Zehdenick. Krewelin, direkt auf dem Weg, war für mich immer ein Grund zum Halten und schauen was so los ist. Denn da fließt zum einen der Voßkanal dran vorbei und zum anderen auch die Schnelle Havel in ihrer fast natürlichen Form. Und wir wurden vielfach belohnt. Auf dem Kanal fuhren Boote, auf der Schnellen Havel führten Schwaneltern ihren Nachwuchs in die Geheimnisse des Lebens ein. Mohn, lange gesucht, wuchs urwüchsig am Uferrand und auf einmal überflog uns ein Wiedehopf. Mit dem hatte ich nun absolut nicht gerechnet, wir waren begeistert. Zumal es der erste war in unserem Leben, den wir in der Natur gesehen hatten.

Auf dem Voßkanal bei Krewelin
Die Schnelle Havel schlängelt sich auch durch Krewelin
Ganz in Stolz: Familie Schwan auf der schnellen Havel
So, Kinder, diese Größe bekommt ein gesunder Schwan wenn er erwachsen ist 😉
Da habt ihr noch einiges zu tun 😀

Sehr zufrieden mit dem Erlebten fuhren wir durch Zehdenick um dann gleich in Richtung Mildenberg abzubiegen. Den Ziegeleipark hatten wir aber dieses Mal nicht als Ziel. In der Nähe von Ribbeck (nein nicht das von Fontane und dem Birnbaum bekannte 😉 ) sahen wir auf einmal ROT! Mohn zeigte sich nun in seiner ganzen Pracht. Im Verbund mit Kornblumen und Kamille (für die Bauern nicht so das Wahre) ein wunderschönes Bild. Nein, viele Bilder. Wir hielten natürlich sofort und schauten erst mal um den Eindruck zu fassen. Und dann kamen auch die Bilder. Lucy nahm die Gelegenheit wahr, schon wieder zu arbeiten. Ihr wisst, das hat immer mit Geschichten und Bücher zu tun, man kann also gespannt sein 😉 .

Lucy bei Recherchearbeiten…
Überall auf jeder Fahrt, begleitete uns auch Fula. Romanleser von Paricia Koelle wissen was ich meine 😉

Gesättigt von Farben und frischer Luft, gestreichelt die Seele, ging es dann weiter in Richtung Bredereiche. Das dann im zweiten Teil als Fortsetzung der Geschichte 🙂

1 thought on “Wasser gesucht und Mohn gefunden, in Oberhavel

Schreibe einen Kommentar