Ein Schloss, ein verwunschener Park und der Himmel über Brandenburg. 
Hier in Schloss Neuhardenberg.
Ein Schloss, ein verwunschener Park und der Himmel über Brandenburg.
Hier in Schloss Neuhardenberg.

Landschaften des Berliner Impressionismus,
eine Ausstellung im Schloss Neuhardenberg

Wir waren mal wieder unterwegs. Um eine Ausstellung zu sehen, zu Recherchieren für die neue Romanreihe und um meine Bildersammlung zu erweitern. Nach Neuhardenberg ins Märkisch Oderland sollte es gehen. Meine Vorstellungen von dem Ort waren geprägt von Bildern des Schlosses und drumherum, die nicht sehr anregend für mich waren. Aber die Ausstellung, die dort gezeigt wurde, die interessierte mich sehr.

Also buchte Patricia eine Übernachtung im Schlosshotel. Zum Glück. Denn wir wollten dabei Ruhe haben und eventuell noch auf der Fahrt in Buckow vorbeischauen, damit sich das auch lohnt. So der Plan…

Buckow war sehr schön, dazu in einen anderen Blog. Nur der Himmel, absolut blau, nicht so gut für gute Bilder. Als wir aber in Neuhardenberg ankamen, zogen mittlerweile Wolkenschiffe mit uns, andere kamen entgegen und der Himmel wurde zauberhaft, spannend und interesant. Mein Himmel über Brandenburg, wie ich ihn seit Jahrzehnten liebe und versuche, in Bilder dieses Licht und die Stimmungen festzuhalten.

Und nun soll es hier eine Ausstellung geben, genau mit diesem Titel, „Der Himmel über Brandenburg“, meinem „Arbeitstitel“, seit langem…

Die Ausstellung war erst am folgenden Tag geöffnet, so erkundeten wir einfach mal Neuhardenberg. Alles was es dazu zu sagen gibt, auch historisches, findet sich zu Genüge im Internet, deshalb spare ich mir das mal. Wichtiger war für mich, war für uns, das dort Erlebte. Denn Romanautorin Patricia Koelle war natürlich mit dabei. Um es knapp zu sagen, wir waren absolut bezaubert.

Vor allem vom Schlosspark, aber auch vom Schloss, der Kirche, dem Dorf. Wir erlebten Baumwesen in dem riesigen Park, die schon hunderte Jahre dort Zeit hatten, zu wachsen. Und richtige Bäume zu werden, denn sie alle hatten jeweils gut Platz, ihre Krone zu entfalten. Wunderschöne Wesen mit Charakter. Wir stellten uns auch vor, wie sie in herbstlichen Farben leuchten würden. Daraus wurde ein unbedingter Wunsch, den wir uns im Herbst erfüllen wollen.

In der Ausstellungshalle des Schlosses eröffnete die Ausstellung schon am 23.3. und geht noch bis zum 2.6.2024. Kunstvoll und sehr sensibel gestaltet, wirkten die Landschaftsbilder auf uns wie eine Offenbarung. Für mich wieder mal die Bestätigung, das es diese gewissen Strömungen von Kapitän Flömer im wahren Leben wirklich gibt.

Wie sonst konnten die Berliner Impressionisten schon die gleichen Bilder, Gefühle dabei, haben, wie ich in meiner jahrzehntelangen Arbeit? Viel viel später?? Da schwingt ein Geist des wahren Erleben und Schaffen. Mit ganz tiefer Demut zum Wunder der Natur. Danke für dieses Erlebnis!

Ausgestellt sind Gemälde von Julie Wolfthorn, Karl Hagemeister, Walter Leistikow, Philipp Franck, Paul Vorgang, Emil Pottner und Lesser Ury.

PS: In meiner Schusseligkeit hatte ich im Hotelzimmer meinen Talisman, meine Rune Hoffnung und Licht zum Umhängen, vergessen. Patricias Anschreiben dazu hatte zur Folge, dass ich zwei Tage später wieder glücklich in deren Besitz war. Geschickt mit einem herzlichen Schreiben. Danke dafür!! Und nicht nur deswegen ist es mir ein Bedürfnis, die Freundlichkeit, den Service und das leckere Frühstück auf Terrasse mit Parkblick noch einmal dankend zu erwähnen. Wir haben uns sehr wohlgefühlt!

Unverkennbar, hier hatte der Herr Schinkel gewirkt.

Die Familienbegräbnisstätte an der Schinkelkirche

Das Schloss Neuhardenberg hieß am Anfang Schloss Quilitz. Eher nüchtern die Hauptansicht von der Straße aus...
Das Schloss Neuhardenberg hieß am Anfang Schloss Quilitz. Eher nüchtern die Hauptansicht von der Straße aus…

…um so anheimelnder die Parkansicht.

Rechts das erste Denkmal, das für Friedrich den Großen geschaffen wurde. Das Kunstwerk stammt von dem Luccheser Bildhauer Giuseppe Martini nach Entwürfen von Johann Wilhelm Meil. Es zeigt den Kriegsgott Mars und Minerva, die Göttin der Künste und der Wissenschaft, an einer Säule mit aufgestellter Urne in Trauer um den verstorbenen König. Joachim Bernhard von Prittwitz ließ es 1792 errichten.
Rechts das erste Denkmal, das für Friedrich den Großen geschaffen wurde. Das Kunstwerk stammt von dem Luccheser Bildhauer Giuseppe Martini nach Entwürfen von Johann Wilhelm Meil. Es zeigt den Kriegsgott Mars und Minerva, die Göttin der Künste und der Wissenschaft, an einer Säule mit aufgestellter Urne in Trauer um den verstorbenen König. Joachim Bernhard von Prittwitz ließ es 1792 errichten.

Der nach Plänen von Peter Joseph Lenné durch Hermann Fürst von Pückler und John Adey Repton angelegte Landschaftspark.
Der nach Plänen von Peter Joseph Lenné durch Hermann Fürst von Pückler und John Adey Repton angelegte Landschaftspark.

Abendlicht und Abschied. Wir kommen gern wieder.

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6 thoughts on “Der Himmel über Brandenburg

  1. Wunderschöne Fotos und ein toller Bericht von eurer Reise ! Was für Wolkenformationen! 🙏
    Danke auch fürs übersenden eurer „Gartenträume im Zaubergarten“! 🙏 wunderschöne Fotos- die Texte darf ich noch lesen.
    Hinke etwas hinterher bei allem , Gartenpflege, Social Media usw…..War fast nur auf Reisen die letzten 2 Wochen. Nach Ravensburg und dem Bodensee , an Pfingsten an der Hochwasser führenden Mosel und gleich danach meinen Sohn in Zürich besucht. Nicht mein Wohlfühlort – so eine Großstadt ! Und sehr viel Regen…
    Nun zuhause und endlich mal Sonne . Im Garten gibt es nun wieder viel Arbeit – erstmal kamen die Erdbeeren dran, damit auch wir mal einen leckeren vanilleisbecher mit Erdbeeren genießen können, wie ihr zwei.
    Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag.
    Ganz liebe Grüße!

  2. Wunderschöne Fotos und ein toller Bericht von eurer Reise ! Was für Wolkenformationen! 🙏
    Danke auch fürs übersenden eurer „Gartenträume im Zaubergarten“! 🙏 wunderschöne Fotos- die Texte darf ich noch lesen.
    Hinke etwas hinterher bei allem , Gartenpflege, Social Media usw…..War fast nur auf Reisen die letzten 2 Wochen. Nach Ravensburg und dem Bodensee , an Pfingsten an der Hochwasser führenden Mosel und gleich danach meinen Sohn in Zürich besucht. Nicht mein Wohlfühlort – so eine Großstadt ! Und sehr viel Regen…
    Nun zuhause und endlich mal Sonne . Im Garten gibt es nun wieder viel Arbeit – erstmal kamen die Erdbeeren dran, damit auch wir mal einen leckeren vanilleisbecher mit Erdbeeren genießen können, wie ihr zwei.
    Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag.
    Ganz liebe Grüße!

    1. Dankeschön!
      Na da habt Ihr ja auch wundervolle Zeiten erlebt. Und es freut uns natürlich, dass Dir der Seelenbegleiter so gut gefällt. Klar, es ist immer viel zu tun, ich würde es auch vermissen wenn es anders wäre. Aber das Schöne ist doch, man kann alles so machen, wie und wann man es will. Keiner hat das Recht, über einen zu bestimmen. Jedenfalls leben wir so und finden das sehr richtig und entspannend.

      Euch auch einen wunderschönen Sonntag und leckeres Eis 🙂
      Ganz liebe Grüße zurück!

  3. Danke für die wunderbaren Fotos und Eindrücke. Sie schaffen es immer einen mitzunehmen auf Ihre Reise. Ich nehme gerne daran teil.
    Liebe Grüße

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