Sagenhaftes Oberhavel, die Ausstellung

Letzte Vorbereitungen. Eins der 2,50m x 1,50m – Bilder wird hereingetragen.

Sagen gibt es auch in der Mark Brandenburg, sogar viele im heimatlichen Landkreis. Kuratorin Ulrike Rack vom Kreismuseum Oberhavel hatte die Idee, diese Überlieferungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So nahm sie Kontakt zu Kommunen und Ortschronisten auf, recherchierte, wertete Zuarbeiten aus und gestaltete die Ausstellung.
Nun sollten nicht nur Texte an den Wand des Museums im Schloss Oranienburg hängen. Die Sagen-Gegenden könnten doch mit Bildern ergänzt werden, so die Idee weiter. Kurz, es wurden Gemeindeverwaltungen, Fotozirkel und Freischaffende angeschrieben, ob Bildmaterial angeboten werden könnte. Ich bin letztendlich sehr glücklich, dass aus meinem Archivschatz sagenhafter Bilder „Märkisches Licht“ 37 so gut gefallen haben, dass wir übereingekommen sind, diese auch in der Ausstellung einem breiten Publikum zu zeigen. Insgesamt 50 Landschaftsfotografien und Ansichten illustrieren die Ausstellung „Sagenhaftes Oberhavel“. Die meisten davon gerahmt in der Größe 60cm x 40cm, einige in den Tafeln der Sagen direkt verwendet. Ein weiteres Glück für mich war, dass 5 meiner Bilder in Übergröße präsentiert werden, 4 im Format 2,50m x 1,50m, eins etwas kleiner. DAS erleben zu dürfen, diese phänomenale Wirkung der Motive, ist eine Erfahrung, die man sich öfter wünscht. Wenn man doch zu Hause mehr Wände hätte… 😉 Selbst der ehemalige langjährige Leiter des Kreismuseums Oberhavel, Willi Wiborny (Ruhestand), war zur Eröffnung geladen und begeistert. Vor diesem selbstbewussten Mann habe ich schon lange sehr viel Hochachtung. Ist er doch DIE Kapazität in Oberhavel und darüber hinaus wenn es um die Historie geht. Anders als andere sich in den Vordergrund spielende „eitle Herrschaften“ hat in seinen Arbeiten immer alles Stil, Hand und Fuß! Nicht zu vergessen sein unermüdliches Engagement für das Museum. Leider und doch typisch für seinen feinen Charakter, hält er sich selbst meistens im Hintergrund, lässt sein Werk allein sprechen. Aber so ist das nun mal mit den echten Könnern…

Nun lasse ich einfach die Bilder sprechen. Alles Wichtige wie die Öffnungszeiten und Eintrittspreise sind unter dem Link hier auf der Seite des Kreismuseums zu finden. Die Ausstellung geht noch bis zum 1. November 2015. Mit einem Eintritt dazu kann man natürlich das ganze Museum besuchen, das ja noch weit mehr zu bieten hat. Abschließend würde ich bei so einem Besuch vielleicht noch den Schlosspark mit dem LaGa-Gelände in Erwägung ziehen. Gerade jetzt zum Frühling und dann das Jahr hindurch ein Genuss nicht nur für Gartenliebhaber und Romantiker. Und nicht zuletzt gibt es gerade rund um das Schloss genügend Möglichkeiten, aufkommende Lust für Kulinarisches in jeder Hinsicht zu stillen. Viel Spaß wünsche ich Euch! 🙂

 

 

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