Eins muss ich gleich vorweg sagen. Ich bin eigentlich gar kein Fan von sogenannten Lesungen. In meinem Beruf als Fotograf und einer, der sehr gern und viel liest, hatte ich auch Aufträge, Lesungen bekannter Autoren zu fotografieren. (Weibliche und männliche, als kleine Nebenbemerkung für die „Genderererer…“ 😉 )
Da saß dann jemand auf einer Bühne und viele Leute im Saal, dicht an dicht wie im Kino oder Theater. Oder in einem engen Raum, ebenfalls dicht an dicht, festhaltend am Drink, den man vorher, schlangestehend ergattert hat. Irgendwo im Raum dann derjenige Mensch, welcher lesen wollte, oder musste. Kurz, ich war dann meistens froh, schnell wieder raus zu sein, Bilder gut „im Kasten“, Auftrag geschafft. Und ich auch…
Okay, das war eben Job als Zeitungsfotograf und später Freischaffender. Irgendwann begann ich, meine Aufträge auszusuchen und auch mal abzulehnen.
Diese wundervolle Lesung aber, zu Silvester im Gutshof Literaturien in Groß Breesen, na das war was ganz anderes! Das war ein schönstes Erlebnis, für uns, für mich auf jeden Fall ein sehr guter „Museumstag“! Und wenn Ihr wissen möchtet was ein Museumstag ist, dann fragt Conny, die hat uns das an dem Abend so wundervoll erklärt, das kann nur sie so.
Wir hörten Geschichten, Auszüge, aus Lieblingsromanen und die Zeit verging sprichwörtlich im Flug. In der Runde sahen wir glückliche Gesichter, wir waren dabei und erlebten Unvergessliches, das noch den ganzen Abend latent nachklang.
Ja, wenn Lesungen so ein Genuss werden, dann bin ich immer gern dabei.
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Wow, da hätte ich auch mitgenossen, wie schön!! Bisschen zu weit weg… vom Hunsrück ins Märkische Licht…
„Literaturien“ liegt schon etwas weg vom Märkischen, eine Reise dorthin lohnt aber immer!
🙂