Nach den vielen Regentagen in der letzten Zeit und dem damit verbundenen Grau-in-grau-Wetter war der letzte Sonntag in jeder Hinsicht ein Lichtblick. Es war schön kalt, es lag eine schmale frische Schneedecke und es gab Licht am Himmel und ein wenig blauer Himmel lugte dann und wann durch die Wolken. Das musste ich zum fotografieren nutzen und fuhr in eine meiner liebsten Gegenden, in den Oberkrämer nördlich von Berlin.

Der Mühlensee mit Blick auf den kleinen hübschen Ort VehlefanzAm Mühlensee bei Vehlefanz stellte ich mein Stativ mit Kamera auf um ein paar neue Panoramen aufnehmen. Dabei wollte ich gleich mal sehen wieviel Farbe meine neue Nikon D800 aus dem doch recht monochromen „Angebot“ herausholt. Am Parkplatz vor dem See war schon Hochbetrieb und in der Gegend nutzten viele die Möglichkeit zu einen Spaziergang mit Hund an der frischen Luft. Motive hatte ich schnell ausgemacht und genauso schnell stellte sich wieder das vertraute Gefühl etwas schönes herzustellen ein. Mit der D800 habe ich nun den Vorteil durch die hohe Megapixelzahl meine Panoramen zum großen Teil aus Querformataufnahmen zusammensetzen zu können. Dadurch benötige ich eben weniger Einzelaufnahmen und bekomme trotzdem die Größe (sogar etwas größer) wie mit meiner D700 und Einzelaufnahmen im Hochformat. Krönender Abschluss war dann für mich die letzte Abendaufnahme von der anderen Seeseite. Das Warten hatte sich gelohnt, für einen Moment lugte sogar der tiefrote Sonnenball durch Wolken und Baumgeäst und brachte eine schöne Spiegelung in den See. Eine Ausbeute von 4 guten Panoramen an einem Nachmittag, was kann man mehr erwarten? Drei davon möchte ich Euch hier gern zeigen. Klickt einfach auf das Bild, dann könnt Ihr es in guter Größe genießen.

Links erkennt man die Mühle, rechts die Kirche von Vehlefanz, Oberkrämer; Oberhavel Das letzte Abendlicht über den Mühlensee