Titelbild Kirche Kremmen am Adventsabend, Foto: Frank Liebke

Vor ungefähr einem Jahr wurde der nette, kleine Bildband endlich herausgegeben. Hergestellt vom Stadtbild – Verlag – Leipzig. Er misst ungefähr 21cm x 21cm und ist bestückt mit vielen Fotos und Texten zur Geschichte und Gegenwart der schönen Ackerbürgerstadt und seiner Ortsteile. Durch Zufall erfuhr ich vom Erscheinen des Buches erst Monate später, der Verlag hatte es sicher „vergessen“ mich davon zu informieren. Ebenso wie er es sicher „vergessen“ hatte, mir ein Belegexemplar zu schicken, (das Titelbild, der Rücktitel und außerdem insgesamt 33 Bilder sind von mir). Und weiterhin hat der Verlag sicher „vergessen“ mich auch nur ansatzweise im Buch zu erwähnen. Was sich aber nun mal gehört! Der Herr Bürgermeister Sebastian Busse und Frau Busse vom Tourismusverband waren dann so lieb und schickten mir einen Band kostenlos als Belegexemplar zu, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vielen Dank nochmals dafür.

Nun habe ich mich da ja nicht reingedrängt, wurde 2017 vom Verlag angesprochen, ob ich nicht mit meinen Bildern den Band ergänzen möchte. Zu der Zeit lebte ich gerade in Königs Wusterhausen, also war ein Besuch der Stadt mit jeweils 200km (hin und zurück) Fahrt verbunden. Auch war das angebotene Honorar alles andere als üppig, böse Zungen würden behaupten, es wäre mies 😉 Nun ist es aber ein sehr schöner Ort, in meiner alten Heimat im Oberhavelland. (Wohin ich ein knappes Jahr später auch wieder zurückzog, nach Oranienburg). Mit Herrn Busse hatte ich immer eine sehr gute Zusammenarbeit, sei es bei der Anfertigung von Karten zum Neujahrsempfang oder Kalender, die ich zu dem Zeitpunkt für Kremmen produzierte. So war die Produktion neuer Bilder kein so großer finanzieller Verlust. Das Wetter war märchenhaft gut und es machte einfach Spaß.
Aber dass man mich nun im Band einfach weglässt als Mitautor, kein Belegexemplar zusendet, noch nicht mal vom Erscheinen informiert, DAS nehme ich dann dem Verlag doch recht übel. Das ist kein Umgang. Und geschäftsschädigend auch. Denn es wollte jemand seine neuen Geschäftsräume mit Großfotos von Kremmen ausstatten, Heimatverbunden eben. Dieser Jemand sah die Bilder im Bildband, genau gesagt, MEINE BILDER. Nur dadurch dass ich weder im Impressum noch woanders im Buch namentlich erwähnt wurde, war das schon Dedektivarbeit, den Urheber herauszufinden. Zu meinem Glück hatte die nette Dame nicht aufgegeben und durch Zufall meine Kontaktdaten gefunden und so wurde daraus ein gutes Ende, für beide. Und nun schmücken meine Bilder im Großformat die Praxis.

Und somit war mir dieses Blog einfach wichtig, nicht zur Selbstdarstellung und für mein Ego, sondern weil gute Arbeit auch gezeigt werden darf, finde ich 🙂

Rücktitel
Ein paar weitere Beispielbilder von mir

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